Jahreshauptversammlung 2013 (Bericht WN)
Jahreshauptversammlung 2012 (Bericht WN)
Jahreshauptversammlung 2012 (Bericht GZ)
Jahreshauptversammlung 2011 (Bericht WN)
Jahreshauptversammlung 2010 (Bericht WN)

 

 25 Jahre Kulturinitiative

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2013 der Kulturinitiative

„Das Jahr war picke-packe-voll an Veranstaltungen“, resümierte KI-Vorsitzender Egon Koling, nachdem er alle 20 Events, die die Kulturinitiative in ihrem Jubiläumsjahr zusätzlich zu 16 Kunst-Vorträgen von Dr. Martin Dziersk organisierte, aufgezählt hatte. Diese positive Jubiläumsjahr-Bilanz, die der Verein am Mittwochabend bei seiner Mitgliederversammlung in „Ottos Forever“ zog, möchten die Grevener Kulturschöpfer in diesem und nächsten Jahr mit einem ebenso facettenreichen Programm weiter fortführen. Dabei setzt die KI ebenso auf Altbewährtes wie auf neue musikalische, schauspielerische und kabarettistische Impulse.

Genauso wie die vielen Veranstaltungen im letzten Jahr hob Koling die KI-Festschrift hervor, die mit Unterstützung der Westfälischen Nachrichten erstellt wurde. Er betonte, wie abwechslungsreich das vergangene Programm war und hob mit dem Klassik-Open-Air und den Auftritten von Klaus Doldinger oder Volker Pispers einige Highlights hervor. Der Vorsitzende war erfreut, dass viele bewährte Aktionen in diesem Jahr fortgeführt werden: „Das Kindertheaterprogramm wollen wir weiter pflegen. Und auch die Rote Mühle Party wird erfreulicherweise wieder stattfinden.“

Was die Kulturinitiative außerdem aus ihrem Jubiläumsjahr mitnimmt ist laut Koling die erfolgreiche – auch überregionale - Öffentlichkeitsarbeit und wachsende Bekanntheit: „Wir dürfen ohne Übertreibung sagen, dass die KI ein Aushängeschild und Marketingfaktor der Stadt Greven ist.“ Zudem bedankte er sich im Namen des Vorstands: „Der Erfolg hat viele Väter: Die konstanten Mitglieder, den zuverlässigen Besucherstrom und die Sponsoren.“ Daher stimmte auch auf dem Papier alles, sodass Koling und Geschäftsführer Peter Hamelmann auf wirtschaftlicher Seite erfreuliche Zahlen präsentierten. Gleichwohl betonten sie deutlich: „Die KI ist auf die Zuschüsse der Stadt angewiesen.“

Nicht nur programmatisch, sondern auch personell möchte die KI Erfolgreiches fortsetzen. So wurde der aus Egon Koling, Christa Kleinwächter, Peter Hamelmann und Wolfgang Scheibel bestehende Vorstand bestätigt. Hans-Peter Riepenhausen ist von nun an gemeinsam mit Michael Schneider Kassenprüfer.Mit dieser nahezu unveränderten Mannschaft möchte die KI jetzt das zweite Halbjahr angehen, welches mit dem Klassik-Open-Air bereits am 21. Juli ein großes Sommer-Highlight bereithält. „Das ist ein klasse Orchester, das wir da verpflichtet haben“, freut sich Koling auf die Neue Philharmonie Westfalen, die mit 65 Musikern und den Solisten Eva Hornyakova (Sopran) und Sergio Balzquez (Tenor) eine Verdi-Gala präsentieren wird. „Das ist ein zusätzlicher Stadtmarketingfaktor“, freute Koling sich zudem, dass erstmals das Münsterland-Festival mit einer Auftaktveranstaltung in Greven eröffnet wird: Am 20. September gastiert die Band „iAlpinisti“ mit der Schweizer Alphorn-Bläserin Eliana Burki im Ballenlager. Auch die beliebte „Rote-Mühle-Party“ am 16. November oder der Storno-Jahresrückblick am 16. und 17. Dezember ragen aus dem bunten KI-Programm heraus. Dass es auch nach dem Weihnachtskonzert von „Ombre de Luci“ am 21. Dezember weitergeht, ist klar: „Für 2014 sind wir aktuell voll in der Planung“, verkündet Koling.  

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2012 der Kulturinitiative (WN)

Die Kulturinitiative segelt weiterhin im ruhigen Fahrwasser: Das Ende aller Altschulden feierte die KI im vergangenen Jahr. Nun setzt sich diese positive Finanzlage des Vereins fort. Ein „zufriedenstellendes“ Ergebnis nannte denn auch KI-Vorsitzender Egon Koling den Jahresabschluss, den der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag vorlegte. Einen Bilanzüberschuss von über 8000 Euro verbucht die Kulturinitiative für das vergangene Geschäftsjahr. „Gut“ sei das, befand Koling, der sich gleichzeitig noch ehrgeizigere Ziele für Zukunft steckte: Langfristig sei es sinnvoll größere Reserven anzulegen, verwies Koling auf immer bestehende Veranstaltungsrisiken, die es einzukalkulieren gelte.

Der rechte Weg aber ist bereits gefunden – da waren sich die versammelten Mitglieder einig. Das Sponsoring, das Engagement vieler Helfer bei Thekendienst, Technik und Co., nicht zuletzt die Einbindung in münsterlandweite Kulturprojekte wie das Summerwinds-Festival klappt nahezu reibungslos und führt zudem auch auswärtige Besucher zu den Veranstaltungen im GBS-Kulturzentrum. 17 Musik- und Kabarettabende veranstaltete die KI in 2011, dazu kommen die Kunstvorträge von Dr. Martin Dziersk. Letztere seien zwar äußerst personalintensiv, erklärte Egon Koling, „aber es muss unser Anspruch sein, ein vielschichtiges Programm mit Niveau zu bieten“, so der KI-Chef.

Speziell die Musikveranstaltungen bringen nicht so viel Geld ein wie etwa die Kassenschlager Bullemänner oder Storno. Aber auch da hält die Kulturinitiative an ihrer Linie fest, qualitativ Hochwertiges im Programm zu führen. „Das sind wir unseren treuen Besuchern schuldig“, sagte Koling.

In Anbetracht der guten Botschaften entlasteten die Mitglieder den KI-Chef samt Vorstand per Einheitsvotum und bestätigten Koling einstimmig im Amt. Geschäftsführer Peter Hamelmann und sein Stellvertreter Wolfgang Scheibel behalten ebenfalls ihre Posten. Für eine Neuerung an der Spitze der KI sorgt Werner Jacobs, der aus persönlichen Gründen nicht wieder für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden kandidierte. Die Mitglieder kürten Christa Kleinwächter ebenfalls ohne Gegenstimme zu Jacobs Nachfolgerin. Auch sonst bleibt „das KI-Schiff auf Kurs“, wie es Egon Koling ausdrückte: Mit Katharina Rabe, Albert Huckenbeck und Günther Hill sorgen drei Beisitzer im Vorstand für Kontinuität. Neu in diesem Amt ist Rita Martschinke. Die Kasse prüfen Michael Schneider und Roland Post.  

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2012 der Kulturinitiative (Bericht der GZ)

Da können die Mitglieder der Kulturinitiative Greven schon ein wenig stolz sein: Seit 25 Jahren sorgen sie dafür, dass es in Greven kulturelle Veranstaltungen, teils auf höchstem Niveau, gibt. Am Donnerstag fand die Jahreshauptversammlung der KI im Goldenen Stern statt.

Egon Koling legte den Jahresbericht vor und zog eine durchweg positive Bilanz, die sich auch in der inzwischen wieder ansehnlichen finanziellen Bilanz niederschlug. „Die Schulden sind komplett abgebaut“, konnte Koling mit gewissem Stolz berichten. Allerdings gab es im abgelaufenen Veranstaltungsjahr auch einen Flop zu vermelden.

„Wir haben uns von Brian Auger viel mehr versprochen, denn die Idee wurde von allen Mitgliedern begeistert aufgenommen. Dass letztlich lediglich etwa 80 Interessierte in der Schmiede anwesend waren, hat uns doch ein wenig enttäuscht“, so Koling. Die „Rote Mühle Party“ und natürlich die Klassik-Konzerte waren dagegen die herausragenden Ereignisse 2011. In diesem Zusammenhang dankte Koling allen aktiven und kostenlos arbeitenden Mitgliedern für die Unterstützung. Besonders erwähnte Koling Günther Hill „Er ist immer einer der ersten vor Ort und meist der letzte, der geht“. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Roland Post konnten Vorstand und Kasse einstimmig entlastet werden.

Satzungsgemäß wurde der Vorstand komplett neu gewählt. Einzig der erste Vorsitzende wurde in geheimer Wahl gewählt.

Im Ergebnis wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig wieder gewählt. Egon Koling sagte nach seiner einstimmigen Wiederwahl: „Ich werde mich bemühen, das Schiff weiterhin auf Kurs zu halten“. Stellvertretende Vorsitzende wurde Christa Kleinwächter, da Werner Jacobs von diesem Amt zurück trat.

Im kurzen Ausblick auf das Restjahr 2012 und den Beginn 2013 wies Koling auf mehrere Top-Veranstaltungen hin: Volker Pispers am 28. September (ausverkauft bereits eine Stunde nach Beginn des Vorverkaufs), Klaus Doldinger und Passport, Weltstars des Jazz, am 2. November, die „Rote Mühle Party“ am 17. November und der mittlerweile schon traditionelle Jahresabschluss „Storno“ am 17. und 18. Dezember.

 

 

Jahreshauptversammlung 2011 der Kulturinitiative

Ein kritischer Blick über die Halbbrille - Egon Koling setzt zur Begrüßung der KI-Mitglieder an. „Gut besuchte Generalversammlung sind stets ein schlechtes Signal.“ Knapp 20 Mitglieder haben sich im großen Saal des „Goldenen Sterns“ versammelt, um zu erfahren, was der Insiderkreis längst weiß. Die Kulturinitiative ist genesen. Noch vor gut vier Jahren drohte die Insolvenz: Ein Schuldenstand von über 30 000 Euro, erregte Debatten zwischen Vorstand, Mitgliedern und möglichen Sanierern. Viele Mitglieder waren dabei.

Und dann kam der klare Schritt: Das rettende Darlehn der Kreissparkasse, ein Sanierungsvorstand mit Egon Koling an der Spitze, ein deutlich ausgedünntes Programm mit echten Quoten- und Kassenbringern sowie eine weiterhin höchst engagierter Mitgliederstamm brachten die Wende.

Zum Ende des Jahres konnte die KI das Darlehn ablösen, weist nunmehr tiefschwarze Zahlen auf und wartet neuerlich mit einem höchst abwechslungsreichen und interessanten Programm auf. „Wir brauchen einfach ein paar Reserven“, begründete Egon Koling die Reserven und verwies in diesem Zusammenhang auf immer wieder mögliche Veranstaltungs-Risiken.

Lohn für eine sich in blendender Form präsentierende Kulturinitiative war am Donnerstagabend das einstimmige Votum der Mitglieder zum Vorstand. Einstimmig bestätigt wurden Egon Koling als Vorsitzender ebenso wie sein Vertreter Werner Jacobs.

Keine Gegenstimmen fielen auf den Geschäftsführer und dessen Vertreter. Peter Hamelmann und Wolfgang Scheibel werden auch im kommenden Jahr die Amts geschäfte weiterführen. Ein wichtiges Jahr übrigens, denn die Kulturinitiative feiert 2012 ihren 25. Geburtstag. Ein kabarettstisches Geburtstagsständchen ist für dieses Jubiläum bereits gebucht. Volker Pispers, der vor 25 Jahren seine Kabarettistenkarriere als Gast der KI in Greven vor einer Handvoll begeisterter zuschauer begründete, wird im 2012 im Ballenlager gastieren.

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2010 der Kulturinitiative

Die Erfolgsmeldung gleich vorne weg: Die Zeiten finanzieller Schieflage, als der Kulturinitiative Ende 2006 mit 36 000 Euro Verbindlichkeiten die Insolvenz drohte, sind vorbei. „Wir sind weitgehend aus dem Schlamassel raus“, verkündete Wolfgang Scheibel, Finanzfachmann im KI-Vorstand, bei der Mitgliederversammlung am Freitag. Das solide Wirtschaften der letzten drei Jahre schlägt sich nun sichtbar in den Zahlen nieder: Im Jahr 2009 durfte sich die KI über 128 000 Euro Umsatz freuen. 109 000 Euro fielen auf der Ausgabenseite an. Macht unterm Strich ein Plus von 19 000 Euro für das letzte Geschäftsjahr. „Mit Zufriedenheit können wir sagen, dass die KI auf einem guten Weg ist“, freute sich KI-Vorsitzender Egon Koling über die positive Jahresbilanz. Das neue Konzept habe sich bewährt. „Wir haben strikt auf die Kosten geachtet, das Programm nicht überfrachtet und Kooperationspartner eingebunden“, so Koling.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Restschuld für das Darlehen aus Krisenzeiten beläuft sich auf nur noch 10 500 Euro. „Ein Erfolg, der ohne das Engagement der Mitglieder - zum Beispiel beim Thekendienst - nicht möglich wäre“, lobte Koling die KI-Gemeinde als „treue Multiplikatoren“. Ein weiterer Teil des neuen Erfolgsrezepts: Die Abstimmung untereinander wurde optimiert. Bei der Verpflichtung von Künstlern entscheidet der Vorstand heute immer gemeinsam. Kostspielige Alleingänge, bei denen einzelne Personen die Engagements an Land zogen, sind Schnee von gestern.

Und das erfolgreiche Credo „Qualität vor Quantität“ wird auch von den Besucherzahlen bestätigt: Bei 19 Veranstaltungen in 2009, von denen fünf unter einer Kooperationspartnerschaft liefen, kamen durchschnittlich 308 Besucher ins Ballenlager und 88 in die Kulturschmiede. Publikumsmagneten wie das Klassikkonzert und Storno ermöglichten schließlich die Verpflichtung von Weltklasse-Künstlern wie dem Schauspieler Rufus Beck und dem skandinavischen Jazz-Duo Cecilia Norby und Lars Danielsson. „Ein herausragendes Ereignis“, blickte Egon Koling schwärmend auf den glänzenden Auftritt der Jazz-Stars zurück.

Bei so viel Optimismus bestätigten die Mitglieder einstimmig den Vorstand um Egon Koling, Geschäftsführer Peter Hamelmann, dessen Stellvertreter Wolfgang Scheibel sowie die Beisitzer Günther Hill, Katharina Raabe und Alfred Huckenbeck. Neu im Vorstand ist Werner Jacobs, der den ehemaligen KI-Chef Wilhelm Meibeck im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der KI beerbt. Christa Kleinwächter wurde als neue Beisitzerin bestimmt. Matthias Kleinwächter und Rita Martschinke prüfen im nächsten Jahr die Kasse.

Dass auch dann wieder eine positive Bilanz gezogen wird, scheint sich schon anzukündigen: „Das Jahr 2010 ist bislang erfolgreich und interessant verlaufen“, wagte Egon Koling eine kleine Vorschau. Und ein weiteres KI-Mitglied freute sich: „Wir sind auferstanden wie ein Phönix aus der Asche.“

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